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Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Concerti à Cembalo concertato Vol.1

Harpsichord concertos

Aapo Häkkinen

Helsinki Baroque Orchestra

Contents:
Johann Sebastian Bach (1685-1750) :
Harpsichord concerto D minor [BWV 1052]
Harpsichord concerto E major [BWV 1053]
Harpsichord concerto G minor [BWV 1056]
Italian Concerto F major [BWV 971]
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Aapo Häkkinen, Harpsichord
Helsinki Baroque Orchestra (Baroque orchestra)
Playing time: 1:5 (h:m)
Booklet: 28p.,
Order Nr. AE 10057
EAN 4026798100575
Product category: SACD
Release date: 24/05/2012
  • play_circle_outline BWV 1052
  • play_circle_outline BWV 1053
  • play_circle_outline BWV 971

In 2012, too, there are prominent treasures to be found: Aapo Häkkinen plays Bach’s Concertos for solo harpsichord and strings – the crown jewels of the harpsichord and piano literature – on a 16’ harpsichord, that is to say, an instrument with an additional, very low sounding register. Although Bach probably used a similar harpsichord himself, this is the first recording of this cycle of works on an instrument of this kind built in a historical manner!

Vol. 2 will contain: BWV 1054, 1055, and 1057. The Helsinki Baroque Orchestra plays one on a part, and is obliged to the best Baroque traditions. As an “encore,” so to speak, the CD also contains Bach’s famous Italian Concerto for harpsichord solo – on the 16’ instrument, it is an amazing sonic experience!

16' harpsichord after Hass

€ 18,99 (including tax)
Temporarily unavailable
Super Audio CD Information info

Super Audio CD (SACD) Information

This 'Hybrid' Super Audio CD plays on all CD players and SACD players.

CD Audio: Stereo

SACD: Stereo High Resolution + Multichannel Surround High Resolution

SACD - what does it mean?

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kulturradio rbb KKKKK Recommended by Klassik.com

Reviews on “Bach: Concerti à Cembalo concertato Vol.1”

 

Kulturradio RBB Bernhard Schrammek, 12.06.2012 :

“Eine Klasse für sich (...) Selten hat man bei diesen Konzerten einen solch vollen und differenzierten Cembaloklang sowie einen solch transparenten Orchesterklang gehört.”
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Gibt es nicht langsam genug Aufnahmen der Cembalokonzerte von Johann Sebastian Bach? Diese Frage stellt sich, nachdem innerhalb von Jahresfrist Martin Stadtfeld, Sebastian Knauer, Ramin Bahrami und andere Pianisten Neuproduktionen der Werke vorgelegt und damit die bereits existierende Zahl der Aufnahmen nochmals vergrößert haben. Die Konzerte erklingen immer häufiger auf modernen Konzertflügeln, begleitet von größeren Orchestern und werden hochvirtuos dargeboten. Und nun legt der finnische Cembalist Aapo Häkkinen erneut die erste Folge einer Gesamtaufnahme der Bachschen Konzerte vor...

Streng an der historischen Aufführungspraxis orientiert

Doch schon beim ersten Hineinhören wird deutlich, dass Häkkinen alles anders macht und sich dabei streng an den Erkenntnissen der Musikwissenschaft, der Aufführungspraxis und der Instrumentenkunde orientiert. Das Wichtigste zuerst: Er wählt als Soloinstrument die Kopie eines gewaltigen zweimanualigen Cembalo von Johann Adolph Hass (1760), das neben zwei 8‘- und einem 4‘-Register auch ein 16‘-Register aufweist. Solcherlei Instrumente waren auch Bach bekannt und vertraut, möglicherweise besaß er selbst ein 16‘-Cembalo. Durch die vier verschiedenen Register, vor allem durch den grundtönigen 16‘-Klang ergibt sich ein enormes Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten. Die Besetzung seines Helsinki Baroque Orchestra reduziert Häkkinen auf sechs Personen, wobei er auf die Mitwirkung eines Kontrabasses verzichtet und stattdessen einen 8’-Violone einsetzt. Auch hierbei folgt er den Forschungsergebnissen, wonach Bach im Café Zimmermann ein solistisch spielendes Orchester einsetzte.

Eine Klasse für sich

Das Ergebnis dieser strengen Aufführungspraxis ist überaus bemerkenswert: Selten hat man bei diesen Konzerten einen solch vollen und differenzierten Cembaloklang sowie einen solch transparenten Orchesterklang gehört. Da sich Häkkinen überdies nicht an der Rekordjagd nach der kürzesten Satzlänge beteiligt, sind auch die kleinsten Verzierungsdetails wahrzunehmen. Als besonderen Bonus gibt es zusätzlich noch die delikate Einspielung des Italienischen Konzerts von Bach, in der die ganze Klasse von Häkkinen und seinem bevorzugten Instrument hörbar wird.
Gibt es nicht langsam genug Aufnahmen der Cembalokonzerte von Johann Sebastian Bach? Nein, diese hat tatsächlich noch gefehlt!

Bernhard Schrammek, kulturradio

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AE-10057_rbb_12_06_2012.jpg 356.58 kB

 

Klassik.com Florian Schreiner, 19.07.2012 :

“Ein grosser Wurf.”
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Reizvolle Perspektive

Hochspannend ist diese Aufnahme dreier Cembalo-Konzerte von Johann Sebastian Bach nicht nur des verwendeten Soloinstruments wegen, sondern weil Solist und Ensemble mit größter Frische zu Werke gehen.

Eine Weltersteinspielung mit Johann Sebastian Bachs Cembalo-Konzerten – hört man da recht? Und wenn ja: Handelt es sich dabei nicht wieder um einen billigen Marketingtrick, um Aufmerksamkeit zu erzeugen? Die Antwort muss in diesem Fall, anlässlich einer Einspielung der Bach’schen Cembalo-Konzerte BWV 1052, 1053 und 1056 durch Aapo Häkkinen (Cembalo und Leitung) und das Helsinki Baroque Orchestra, ‚nein‘ lauten. Es ist ein interpretatorischer bzw. aufführungspraktischer Zugang, der nicht nur künstlerisch, sondern auch hinsichtlich der historischen Quellenlage Hand und Fuß hat – genauer: 16-Fuß.

Das hervorstechende Merkmal des interpretatorischen Zugriffs liegt in der Tat in der Wahl des Instrumentes, eines im 18. Jahrhundert und auch in Bachs Umfeld verbreiteten Cembalos, das über ein 16-Fuß-Register verfügt. Es handelt sich um den Nachbau eines zweimanualigen Cembalos von Johann Adolph Hass mit einem Tonumfang von fünf Oktaven. Schon andere Interpreten haben solche ‚Supertanker‘ zur klanglichen Darstellung insbesondere norddeutscher Musik für Tasteninstrumente verwendet. Doch bislang wurden die Cembalo-Konzerte von Johann Sebastian Bach auf einem solchen Instrument, das über das tiefe Register hinaus noch einige andere besondere Klangmöglichkeiten aufweist, noch nicht gespielt – in der Tat also eine Weltersteinspielung.

Die besondere Klanglichkeit des Helsinki Baroque Orchestra, das in der bei Aeolus als hybride SACD erschienenen, klangtechnisch exzellent geratenen Aufnahme mustergültig klar zu sinnlicher Erscheinung gelangt, geht indes nicht nur auf das Soloinstrument zurück. Entscheidend für den kammermusikalisch leichten Klang, mehr noch für die Agilität und ungeheure Flexibilität des Vortrags, ist die solistische ‚Orchester‘-Besetzung: Jeder Musiker formt seinen Part mit filigraner Gestaltung aus, in den langsamen Sätzen angereichert durch angemessene Verzierungen; das Ergebnis klingt weniger orchestral denn vielmehr wie impulsiv gespielte Kammermusik. Dass der Orchester-, d. h. Streicherbass, nur im 8-Fuß-Register gehalten ist und als Continuo-Instrument ein Orgelpositiv zum Einsatz kommt, bestimmt den Gesamtklang ebenso entscheidend. Der gesamte Klangeindruck, den man aus zahlreichen Einspielungen gewohnt ist – dichter, vom Streicherbass grundierter Orchesterklang plus darüber konzertierendes Cembalo – wird vom Kopf auf die Füße gestellt: Nun ist es das Soloinstrument, das die gesamte Registerbreite abdeckt, während die anderen Instrumentalisten als Verstärkung, Auffüllung oder Gegenpart hinzutreten.

Die Qualität vorliegender Aufnahme wäre allerdings allzu einseitig beschrieben, wenn allein die Klangmittel hervorgehoben würden. Die besondere Güte dieser verdienstvollen Bach-Einspielung liegt vielmehr in einem lustvollen Musizieren, dessen Esprit in den schnellen Außensätzen der Konzerte ‚à Cembalo concertato‘ in d-Moll, E-Dur und g-Moll nicht nur Solostimme bestimmt, sondern auch die übrigen Stimmen. Die solistische Besetzung ist lediglich die äußere Grundlage dafür, eine Biegsamkeit im Inneren des Vortrags zu erreichen, eine ebenso sorgsame wie lebendige, detailfreudige Ausformung in artikulatorischer und dynamischer Hinsicht, die die Musik zum Funkeln bringt – allerdings mithilfe des 16-Fuß-Registers auch zum Brodeln und Röhren. Durch die besonderen Klangmittel wird Bachs Musik eine Reichhaltigkeit der Gesten, Farben, Ausdrucksbereiche eingeschrieben, die Grund genug sind, hier nicht nur von einer verdienstvollen Erweiterung der üppigen Diskographie, sondern von einem großen Wurf zu sprechen. Als Abschluss und Appetitanreger für die nächste Folge dieser Gesamteinspielung von Bachs Cambalo-Konzerten erklingt ein solistisches Konzert: das „Concerto nach italienischem Gusto“ F-Dur BWV 971, das Aapo Häkkinen mit Esprit und kraftvoller Fülle im Klang Funken sprühen lässt. Zu dem hervorragenden Gesamteindruck trägt ein informatives, nicht nur über die Verwendung des 16-Fuß-Cembalos umfangreich informierendes Booklet bei.

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SA-CD.net John Miller (official reviewer of SA-CD.net), August 17, 2012 :

“For the latest scholarship, a chamber performance of sometimes surprising force and ingenuity, with first class recording, Häkkinen is your man.”
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Site review by Geohominid August 17, 2012

Performance: [Five stars] Sonics (S/MC):[Five stars] / [Five stars]

Clearly JSB thought a great deal about his collection of six Concertos for Harpsichord, BWV 1052a - BWV 1057. During 1738-9 he meticulously revised and converted some existing movements (possibly some from violin concertos and probably some from organ concertos), also going to the trouble of binding the autographs into a collection. This he used well into his later years for the weekly chamber music concerts of Leipzig University's Collegium Musicum, held at Gottfried Zimmerman's Coffee House, continuing to add revisions and corrections.

Finnish harpsichordist Aapo Häkkinen (a past pupil of Bob van Asperen, also mentored by Gustav Leonhardt) and members of the Helsinki Baroque Orchestra have consolidated a performing edition based on the autographs, including JSB's final thoughts, together with information from scores of earlier versions, for example from several of the Cantatas, where the more detailed marked up layouts provided important suggestions for character, bowing, articulation, registration, harmonisation and tuning.

For an up-to-date historically aware performance, the HBO have taken on board Richard Maunder's exhaustive research showing that Bach's keyboard concertos were for harpsichord with a one-to-a-part ensemble, but without a 16' string bass. They have been able to add further confirmation to this conclusion. As on Cera's disc with I Barocchisti (Bach: Cembalo Concertos - Francesco Cera, I Barocchisti), a violone is used for continuo bass, and also a very discreet chest organ, which is known to have been available at the Collegium meetings. There are some beautiful-sounding period instruments, not the least a magnificent 16" harpsichord which belonged to Igor Kipnis until his death. It is based on a Johann Adolph Hass double manual model of 1760-1 from the Yale University Collection, and represents the finest of Hass' work. Records of the Collegium meetings indicate that a 16' harpsichord was purchased for their concerts at an early stage. There are no fussy interpolations from continuo, and very little additional ornamentation in solo parts.

The first disc in Aeolus' forthcoming two-part issue comprises Concertos I in D minor, II in E major and V in G minor. We also have a superb example of another form of Harpsichord Concerto as consummately mastered by Bach, that of the stand alone solo Concerto, here represented by the Italian Concerto in F major, BWV 971.

While Cera and I Barrocchisti play the D minor concerto with great gusto and with very similar timings to the new performance, Häkkinen and his band find a new interpretive fire from their studies. Bach's Cantata BWV 146 has a long introductory orchestral movement which is very close to the D minor Concerto's first movement, but with the organ as keyboard instrument. It is a powerful construction, and is meant to relate the toil and tribulations required to be undergone in order eventually to reach the Kingdom of Heaven. It opens with a forceful unison section, repeated several times with diminishing intensity (presumably as the faithful become weary).

The D minor Concerto's autograph indicates strong rhythmicity, with many sharp staccato signs as well as normal staccatos, and a number of stark silences. Playing this passage literally, with strong bowing, produces a revelatory drama and powerful rhetoric which dominates the movement in the HBO's hands. The music moves in ritornellos through such angry periods, more secco (dry) than legato, each interspersed by monotonous note-spinning sections (tedium of toil?) and moments of contrasted repose, where delicate instrumental traceries perhaps envisage the distant Heaven.

I was puzzled and somewhat taken aback on first hearing of this almost peremptory movement in Häkkinen's hands, but am now completely convinced by it. The key of D minor was a specially emotional one for Bach; note the list of masterpieces in the key, such as the D minor Violin Partita, Double Violin Concerto, D minor Suite for Solo Cello, the D minor Invention, Prelude and Fugue for Organ in D minor and so on. Having raised the D minor Harpsichord's temperature, as it were, this new version seems to me to give it the right status, while many other RBCD versions skate quite limply over the piece's surface. The deep emotional content, or "Affekt" as Bach would have called it, is continued in the sorrow-loaded adagio, also top and tailed with a striking drudge-like unison passage. The final allegro, however, is brilliantly forward-looking and ebullient, the Heavenly goal perhaps in sight.

BWV 1063 in E major fully exploits its own sunny key, with playing of pointed-toe grace, charm and wit in a steady dance-world of sophisticated rhythms. Its slow movement is invested with tender melodies invested with the plangent upper register of the harpsichord, and the concerto's finale is Brandenburg-like in its insistent optimism.

BWV 1056 is also a winner, vibrant despite its minor key, and is distinguished by its inventive adagio, where the strings lay down a pizzicato carpet across which the harpsichord's treble spins seemingly endless descant melody. Its Finale has a hugely enjoyable game of pass-the-parcel between the strings and harpsichord.

For the Italian Concerto, Häkkinen pulls out all the stops on his Hass as a Rolls-Royce of instruments. He launches its prancing fanfare opening onto a piece which is all about grandeur, eloquence and Bach's mastery of tutti and solo on the mere two manuals of the instrument. The richness of the Hasse's layered overtones and depth of bass support are manifest in a performance which is inventive and stately, somewhat eclipsing Cera's still excellent one (Bach: French Suites, Italian Concerto - Francesco Cera) with a lesser species of harpsichord. I particularly enjoyed the slow movement, with the lute stop engaged to accompany the long-spun cantabile melody, and the finale is simply fireworks and a veritable storm of dazzling notes.

Compared with Cera's recording, with a very noticeable amount of resonance, Häkkinen's engineers have rightly given us the chamber perspective as required by the ensemble's small size, the harpsichord sounding inside the band (literally, as shown on a session photograph) and not in anyway spotlighted as if for a concerto of much later date. There is plenty of sound from the rear surrounds, but the Finnish church ambience is present but not reverberant, giving an intimate listening experience in 5.0.

Aeolus have included copious notes in English, French and German, housed in a triple Digipak with the booklet tethered to the back cover, and well-illustrated with photos, score extracts and graphics.

As with his much-praised Goldberg Variations (Bach: Goldberg Variations - Aapo Häkkinen), Häkkinen proves to be an inventively refreshing guide in Bach's music and has a vivid musical partnership with the HBO. I look forward to volume 2. In the meantime, there is plenty of choice. If you must have your Bach Keyboard Concertos on piano with a modern string orchestra, there is the award-winning Angela Hewitt (Bach: Keyboard Concertos 1 - Hewitt/ACO). Should you prefer a sparkling period orchestra with many more violins, there is Cetra and I Barocchisti. For the latest scholarship, a chamber performance of sometimes surprising force and ingenuity, with first class recording, Häkkinen is your man.

Copyright © 2012 John Miller and SA-CD.net

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Fono Forum Richard Lorber, 09/2012 :

“16-Fuß-Cembalo im vollen orchesterartigen Klang ... ein Plädoyer, Bach nicht zu leicht zu nehmen.”

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Gramophone Lindsay Kemp, 03/2013 :

“Enjoyable, even thrilling.”

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Fanfare Bertil van Boer, March/April 2015 :

“This recording is from this point onward, in my opinion, the model against which others ougth to be based.”

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Kulturradio RBB :

Eine Klasse für sich (...) Selten hat man bei diesen Konzerten einen solch vollen und differenzierten Cembaloklang sowie einen solch transparenten Orchesterklang gehört.

Klassik.com :

Ein grosser Wurf.

SA-CD.net :

For the latest scholarship, a chamber performance of sometimes surprising force and ingenuity, with first class recording, Häkkinen is your man.

Fono Forum :

16-Fuß-Cembalo im vollen orchesterartigen Klang ... ein Plädoyer, Bach nicht zu leicht zu nehmen.

Gramophone :

Enjoyable, even thrilling.

Fanfare :

This recording is from this point onward, in my opinion, the model against which others ougth to be based.

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