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Johann Melchior Molter (1696-1765)

Sonata grossa

Orchestral works

Hans-Martin Rux

Martin Jopp

Main-Barockorchester Frankfurt

Inhalt:
Johann Melchior Molter (1696-1765) :
Ouverture C-Dur [MWV III/8, Mus.Hs. 388]
Trompetenkonzert D-Dur [MWV VI/32, Mus.Hs. 303]
Sonata grossa g-moll [MWV IV/12, Mus.Hs.489]
Violinkonzert F-Dur [MWV VI/4, Mus.Hs. 346]
Sinfonia A-Dur [MWV VII/41, Mus.Hs. 552]
Concerto F-Dur [MWV V/14 ]
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Hans-Martin Rux, Naturtrompete
Martin Jopp, Violine
Main-Barockorchester Frankfurt (Barockorchester)
Gesamtspielzeit: 1:18 (h:m)
Booklet: 24p., Englisch Deutsch Französisch
Bestell-Nr. AE 10037
EAN 4026798100377
Produktkategorie: SACD
Veröffentlichungsdatum: 14.09.2009
  • play_circle_outline Ouverture
  • play_circle_outline Ouverture - Allegro
  • play_circle_outline Trumpet concerto - Adagio
  • play_circle_outline Sonata grossa
  • play_circle_outline Violin concerto - Allegro
  • play_circle_outline Sinfonia - Andante

Bereits mit den Komponisten Fasch und Hertel gelang es dem Main-Barockorchester Frankfurt, das Publikum mit ihren CDs für wenig bekannte Meister auf der Schwelle zwischen Barock und Klassik zu begeistern. Jetzt stellt es Werke von Johann Melchior Molter vor.

Wer ist Molter? Bläsern ist dieser zehn Jahre nach Bach geborene Komponist noch am ehesten bekannt, und so findet sich auf dieser SACD auch ein Trompetenkonzert, hier geblasen vom international bekannten Spezialisten Hans-Martin Rux auf der ventillosen, angenehm weich klingenden Naturtrompete.

Johann Melchior Molter lernte in Eisenach, wirkte in Karlsruhe und Eisenach und unternahm mehrere Reisen nach Italien. So verwundern italienische Einflüsse nicht, aber auch der französische Stil und die junge Mannheimer Schule sind den sechs Werken anzuhören, die das Main-Barockorchester auf der mit 78 Minuten randvollen SACD versammelt hat.

€ 18,51 (inkl. MwSt.)
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Rezensionen zu “Molter: Sonata grossa”

 

Kulturradio RBB Ulrike Klobes, 8/11/2009 :

“Elegant und anmutig (...). Das Main-Barockorchester Frankfurt versteht es genau, dieser Mischung aus Spätbarock und galantem Stil der Frühklassik die nötige Ausgewogenheit zu verleihen.”

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AE-10037 rbb 08_11_2009.jpg 308,36 kB

 

Classica Jean-Noel Coucoureux, 3/2010 :

“Une belle et passionante réalisation (...) Les musiciens de Main-Barockorchester maîtrisent leurs sujet, faisant miroiter leur vaste palette colorée, instillant une grande diversité de nuances et d'articulations.”

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AE-10037 Classica 3_2010.jpg 176,85 kB

 

Diapason Philippe Ramin, 1/2010 :

“Une très belle decouverte.”

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AE-10037 Diapason 1_2010.jpg 823,53 kB

 

BR-Klassik Klaus Meyer , 27.12.2009 :

“Spritzig, mit lockerer Hand, erfrischend und zugleich stets inspiriert musiziert.”
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Leichte Mischung - Orchesterwerke von Johann Melchior Molter

Es waren unauffällige Revolutionäre. Oder sollte man besser sagen "sanfte" Revolutionäre? Die Rede ist von den Komponisten, die den Stilwandel vom "alten" und "schweren" Spätbarock zur neuen Leichtigkeit und Einfachheit der Vorklassik vollzogen. Zu den prominenten Protagonisten dieses radikalen Umbruchs – in Gestalt einer "sanften Revolution des Klanges" – zählen in Italien Sammartini und Pergolesi, in Österreich Wagenseil und Monn, in Deutschland die (gegen den Vater rebellierenden) Bach-Söhne und die so genannten "Mannheimer".

Das Main-Barockorchester Frankfurt – längst eine "feste Größe" in der Alten-Musik-Szene – hat sich in jüngerer Zeit darum bemüht, weniger prominente Komponisten aus der Zeit des Umschwungs vom Barock zur Klassik dem Publikum vorzustellen und vertraut zu machen. Nach CDs mit Musik von Johann Friedrich Fasch (1688- 1758) und Johann Wilhelm Hertel (1727-1789) ist ein Album mit Orchesterwerken von Johann Melchior Molter (1696-1765) erschienen.

Molter, seines Zeichens Komponist, Kapellmeister und Geiger, stammt aus Mitteldeutschland. In der Bach-Geburtsstadt Eisenach absolvierte er eine gründliche Kantorenausbildung. Später wurde er dort selbst Kirchenmusiker. Zuvor und danach profilierte er sich als markgräflicher Geiger und Kapellmeister in Karlsruhe, das seinerzeit noch Carols-Ruhe hieß. Und er unternahm mehrere Reisen nach Italien – nach Rom, Venedig und Neapel.

Die Aeolus-SACD, die mit fast achtzig Minuten Spieldauer an der äußersten "Schallgrenze" von CDs rotiert, präsentiert einen Querschnitt aus den verschiedensten Schaffensphasen des italo-philen Deutschen. Zu hören sind ein Violinkonzert nach dem Modell Vivaldis, eine Ouvertüren-Suite im französischen Stil, eine Streichersinfonie, ein Streicherkonzert (mit Oboe), ein Trompetenkonzert sowie eine so genannte "Sonata grossa". Dahinter verbirgt sich etwas, das Molters ureigenste Erfindung ist – eine Art von Suite, deren Sätze durch motivisch-thematische Korrespondenzen miteinander "verlinkt" sind.

Insgesamt ergibt sich beim Hören der CD der Eindruck einer kurzweiligen, "leichten Mischung" – spritzig, mit lockerer Hand, erfrischend und zugleich stets inspiriert musiziert. Highlights für den Kostproben-Tester der Tafel-Confect-Redaktion waren das Allegro der Ouvertüren-Suite, mit dem munter parlierenden Oboenpaar und einem herrlich "vorlauten" Fagott, die diskrete, zurückhaltende Virtuosität im Finale des Trompetenkonzerts, gespielt auf einer ventillosen Naturtrompete des internationalen Spezialisten für dieses Instrument Hans-Martin Rux, und nicht zuletzt der langsame Satz aus dem Violinkonzert – eine Art instrumentale "Opernszene", in der ein gebieterisches Tutti auf ein sanftes, beschwichtigende Kantabile der "einsamen" Violine trifft. Solist des Konzerts ist der Konzertmeister des Main-Barockorchesters Frankfurt, der Geiger Martin Joop – Ex-Schüler von Michi Gaigg, Reinhard Goebel und Gottfried von der Goltz.

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AE-10037_BR.jpg 470,07 kB

 

American Record Guide Carl Bauman, 175 (1/29/2011) :

“Very well played and superbly recorded.”
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Johann Melchior Molter (1696-1765) was born 11 years after Bach and attended the same high school. But he adopted different musical styles, including both the French and especially the Italian. This was because, unlike Bach, he lived in Karlsruhe along the French border and also in Italy (Venice and Rome). Few details of his life are available. His music is more influenced by Vivaldi than by Bach. I don’t particularly like it, but it is very well played and superbly recorded. The notes are good.

 

hifistatement.net Mátyás Kiss, 30.03.2011 :

“Wunderbarer Klang der Originalinstrumente, vor Lebendigkeit sprühende Aufführungen.”
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Den Namen Molter haben Sie vielleicht schon einmal im Zusammenhang mit einem Trompetenkonzert gehört, aber dass er überaus farbige Orchesterklänge zwischen Galanterie und Frühklassik gezaubert hat, geht erst aus dieser abendfüllenden Programmfolge hervor.

Das ohne einen Dirigenten aufspielende Main-Barockorchester Frankfurt scheint sich auf vernachlässigte Komponisten mit dem Vornamen Johann spezialisiert zu haben: Nach Werkschauen von Johann Friedrich Fasch und Johann Wilhelm Hertel hat es sich den wie der große Bach aus der Gegend um Eisenach stammenden Johann Melchior Molter (1696-1765) vorgenommen – mit bestrickendem Ergebnis.

Die Ouvertüre (Orchestersuite) in C-Dur bietet gegenüber Telemann, dem Großmeister dieser Form, wenig Neues, sorgt aber wie das folgende Trompetenkonzert für festlich-niveauvolle Unterhaltung. Andere, wirklich originelle Töne schlägt die titelgebende Sonata grossa in g-Moll an: eine Synthese aus Sonate, Suite und Orchesterkonzert, die mit der Ouvertüre nur Äußerlichkeiten – die Fünfsätzigkeit und die Besetzung mit Streichern, Oboen und Basso continuo – gemeinsam hat. Hier ist Molter so sehr in seinem Element, dass man gerne mehr aus dieser Werkgruppe gehört hätte. Aber auch das Vivaldi nahestehende Violinkonzert in F-Dur mit dem Konzertmeister Martin Jopp als Solisten vermag, wie das Orchesterkonzert in der gleichen Tonart, unsere Aufmerksamkeit sogleich zu fesseln, da es bis ins stilistische Detail von Molters 1719 angetretener erster Italienreise und der Begegnung mit den großen Geigerkomponisten jener Zeit profitiert. Kein Wunder, dass Molter von dem in Karlsruhe residierenden Markgrafen Carl Wilhelm zum badischen Hofkapellmeister berufen wurde.

Die Sinfonia ist keine aus dem Orchestergraben eines Opernhauses stibitzte Ouvertüre mehr, sondern macht sich mittels rudimentärem Themendualismus schon in Richtung Sonatensatz auf den Weg. Das ausgedehnte Andante, das wirklich „gehend“ gespielt wird, also stetig vorwärts drängt, bildet den musikalischen Schwerpunkt der Sinfonie, die mit einem knappen, heiteren Kehraus endet.
Wunderbarer Klang der Originalinstrumente, vor Lebendigkeit sprühende Aufführungen.

Interpretation 100%
Repertoirewert 95%

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AE-10037 HifiStatement 03_2011.jpg 305,82 kB

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Kulturradio RBB :

Elegant und anmutig (...). Das Main-Barockorchester Frankfurt versteht es genau, dieser Mischung aus Spätbarock und galantem Stil der Frühklassik die nötige Ausgewogenheit zu verleihen.

Classica :

Une belle et passionante réalisation (...) Les musiciens de Main-Barockorchester maîtrisent leurs sujet, faisant miroiter leur vaste palette colorée, instillant une grande diversité de nuances et d'articulations.

Diapason :

Une très belle decouverte.

BR-Klassik :

Spritzig, mit lockerer Hand, erfrischend und zugleich stets inspiriert musiziert.

American Record Guide :

Very well played and superbly recorded.

hifistatement.net :

Wunderbarer Klang der Originalinstrumente, vor Lebendigkeit sprühende Aufführungen.
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