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AE-10671

Joan Baptiste Josep Cabanilles Barberà (1644-1712)

Léon Berben

Ataun, San Martín de Tours

Inhalt:
Joan Baptiste Josep Cabanilles Barberà (1644-1712) :
Gaitilla
Tiento I de falsas
Tiento LXXVIII
Pasacalles I
Pasacalles II
Tiento LIII de falsas
Tiento XIII de dos Tiples y dos Baixos
Gallardas II
Tiento XXIII por A la mi re
Tiento XXIV Lleno
Tiento IV partido de mano derecha sobre Ave Maris Stella
Tiento XIV partit de mà dreta De clarins
Tiento II ple
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Léon Berben, Orgel
Gesamtspielzeit: 1:27 (h:m)
Booklet: 28p., Englisch Deutsch Französisch Spanisch
Bestell-Nr. AE 10671
EAN 4026798106713
Produktkategorie: SACD
Veröffentlichungsdatum: 18.09.2008
  • play_circle_outline Gaitilla
  • play_circle_outline Tiento IV partido de mano derecha sobre Ave Maris Stella
  • play_circle_outline Tiento XXIV Llen
  • play_circle_outline Tiento XIII de dos Tiples y dos Baixos
  • play_circle_outline Tiento XIV partit de mà dreta De clarins

Ein interpretatorisches wie akustisches Ereignis der Superlative - unsere neue SACD spanischer Orgelmusik des Barock mit Léon Berben!

Berben spielt einen fast 90-minütigen Querschnitt durch das Orgelwerk von Joan Cabanilles auf der iberischen Barockorgel von Lorenzo de Arrázola der Kirche San Martín de Tours in Ataun (Baskenland), einem Instrument, welches durch seine vielfältigen charakteristischen Klangfarben besticht - aufgenommen in Stereo und Surround in einer sagenhaften Kathedralakustik... eine unserer bislang besten Surround-Aufnahmen!

€ 18,99 (inkl. MwSt.)
Super Audio CD Information info

Super Audio CD (SACD) Information

Diese 'Hybrid' Super Audio CD spielt in allen CD-Spielern und SACD-Spielern.

CD Audio: Stereo

SACD: Stereo High Resolution + Multichannel Surround High Resolution

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Diapason d'Or CHOC du Monde de la Musique Preis der deutschen Schallplattenkritik Empfehlung der Redaktion von Concerto

Rezensionen zu “Cabanilles Barberà: ”

 

Diapason Xavier Bisaro, December 2008 (no. 564) :

“Autant dire que par le choix même de son programme, Léon Berben affirme la justesse de ses intuitions et la singularité de son talent, notamment dans sa capacité à assumer le format de cette musique (la plupart des tientos sont longs et exigeants) en maintenant une qualité de jeu et de concentration sans faille.”
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"La production pour orgue de Cabanilles est riche en nombre et en qualité, diversifiée, apte à mettre en valeur les plus beaux instruments espagnols, et malgré cela bien rare au disque : peu de nouveautés concluantes sont apparues depuis l'enregistrement superbe de Willem Jansen (Hortus, Diapason d'or). Autant dire que par le choix même de son programme, Léon Berben affirme la justesse de ses intuitions et la singularité de son talent, notamment dans sa capacité à assumer le format de cette musique (la plupart des tientos sont longs et exigeants) en maintenant une qualité de jeu et de concentration sans faille.
Déjà saluée à l'occasion d'un disque Byrd (Diapason d'or, cf. n° 552), sa maîtrise technique est évidente : diminutions fluides, tierces parallèles de main droite articulées, toucher contrôlé au point que les chamades parlent sans aucune bavure. L'instrument contribue également à la réussite du projet ; depuis le profond flautado (un principal ample et très polyphonique) jusqu'au llenos et autres mélanges de mutations dont Berben sait parfaitement doser les
composantes, toutes les saveurs de l'orgue espagnol sont déclinées dans les limites (jamais perceptibles !) d'un clavier unique à octave courte. Berben met à jour les sources multiples du style de Cabanilles, à la fois familier (dans son ordonnancement polyphonique) et déroutant (pas seulement par les registrations rauques des quiebros), instrumental (par sa virtuosité) autant que vocal (par son introduction d'ornements empruntés au stile nuovo en provenance de l'Italie). Ces éléments sont fondus dans un ensemble d'une grande cohérence, et c'est par sa capacité à unir la polyphonie, mère de toutes les musiques d'Amsterdam jusqu'à Naples, et ses inflexions locales que Berben renoue certainement avec l'esprit qui anima Froberger et les autres claviéristes voyageurs du xvne siècle. Aussi curieux et respectueux que ces aînés de la différence apprise grâce à la rencontre musicale, Léon Berben marche pour notre plus grand bonheur à leur suite."

Xavier Bisaro (Diapason n° 564, décembre 2008)

TECHNIQUE: 8,5/10 TECHNIQUE SACD : 9/10
Instrument large, avec du relief, très intégré dans l'acoustique du lieu. Très beaux timbres et grande dynamique.

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AE-10671_Diapason.jpg 328,39 kB

 

Fono Forum Friedrich Sprondel, January 2009 :

“Formenreichtum und Ausdruckskraft der Musik des Buxtehude-Zeitgenossen kommen in Berbens stilsicherem, freiem und niemals manie­riertem Spiel bestens zur Geltung [...]”
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Der überragenden Persönlichkeit des Joan Cabanilles ist die CD gewidmet, die Léon Berben an der Barockorgel der Kir­che San Martín de Tours im baskischen Ataun eingespielt hat. Formenreichtum und Ausdruckskraft der Musik des Buxtehude-Zeitgenossen kommen in Berbens stilsicherem, freiem und niemals manie­riertem Spiel bestens zur Geltung, ob in der offensiven Klangpracht der leuchten­den Plena und Zungenregister oder in den stillen Prinzipalfarben, die den zutiefst in­tellektuellen, ja grüblerischen Charakter der Polyphonie herausstreichen.

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Fono_Forum_01_2009.jpg 420,30 kB

 

Concerto Tobias Gebauer, Nr. 224 :

“Für stilechten Genuss von Alter Musik könnten die Voraussetzungen, wie sie hier anzutreffen sind, im Grunde nicht besser sein: Ein musikalisches Spezialgebiet, interpretiert von einem ausgezeichneten und in der Zeit bewanderten Organisten, eingespielt auf authentischem Instrument und als SACD produziert von einem besonders auch durch Orgelmusik profilierten Label.”
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Auch wenn er einst der spanische Bach genannt wurde, ist er in heutigen Konzertprogrammen nicht allzu oft vertreten, der Komponist und Kathedral-Organist im barocken Valencia, Juan Cabanilles. Der Zeitgenosse Buxtehudes brachte mit wegweisenden stilistischen Innovationen die iberische Orgelmusik entscheidend voran und fand daher auch in Zentraleuropa seine Bewunderer. Gleichzeitig nahm Cabanilles aber auch bewusst überregionale Impulse auf, um dadurch die berühmte Balance zwischen Fortschritt und Tradition seiner Kunst zu bewahren. Und so sind die von ihm gepflegten
Gattungen vor allem traditionell spanischer Natur stilistisch auf der Höhe der Zeit um die Wende zum 18. Jahrhundert.
Diesem reichen Oeuvre widmet sich Leon Berben und präsentiert in einer hervorragenden Einspielung eine Auswahl an Tientos, Pasacalles und Gallarden. Für stilechten Genuss von Alter Musik könnten die Voraussetzungen, wie sie hier anzutreffen sind, im Grunde nicht besser sein: Ein musikalisches Spezialgebiet, interpretiert von einem ausgezeichneten und in der Zeit bewanderten Organisten, eingespielt auf authentischem Instrument und als SACD produziert von einem besonders auch durch Orgelmusik profilierten Label.
Neben Berbens mustergültiger Leistung steht vor allem die Orgel im Mittelpunkt der anspruchsvollen Produktion. Das spanische Instrument von ca. 1760 (Lorenzo de Arrázola, Ataun) ist ein wunderbares Beispiel für die Eigenart des geteilten Manuals, einem Charakteristikum der iberischen Orgellandschaft zur Zeit Cabanilles', bei der auf einem Manual zwei Klangfarben gleichzeitig realisierbar sind. Zahlreiche Komponisten integrierten diese Gegebenheiten in ihre Werke, darunter auch Cabanilles.
Besonders in seinen Tientos, einer eher technisch als formal gebundenen Gattung der iberischen Instrumentalmusik mit prägender polyphoner Struktur, setzt Cabanilles diese instrumentale Möglichkeit voraus und verwendet gezielt Kontrastwirkungen, wie sie solche spanischen Orgeln adäquat umsetzen konnten - natürlich in Abhängigkeit von den Fähigkeiten des Organisten.
Unterm Strich schlägt sich Leon Berben ausgezeichnet mit dieser nicht immer leicht handhabbaren Literatur. Denn abgesehen von einer stilechten Interpretation bleibt es ja immer eine Herausforderung, mit 80 Minuten Spezialliteratur einen breiten Hörerkreis zu erreichen. Hier liegt die Stärke in Berbens Interpretation und in der Produktion. Es herrscht eine stete Balance zwischen den von Cabanilles geforderten Kontrasten in Klangfarbe, kompositorischer Anlage, melodischer Führung und organistischer Freiheit. Im Ergebnis wirken die oft in kleine Segmente gegliederten und von Berben mit hörbarem Genuss verzierten Stücke dennoch wie aus einem Guss. Die bemerkenswerten Register seines klangschönen, wenn auch nicht überragenden Instruments gebraucht er nur im Sinne seiner musikalischen Idee und geht mit Effekten gewohnt sparsam um.
Dem fabelhaften Höreindruck stellt Aeolus zudem ein tadellos ediertes Booklet zur Seite, das fundiert an die Materie heranführt - in allem eine empfehlenswerte Produktion.
Tobias Gebauer

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Concerto_AE_10671.jpg 311,74 kB

 

Der Sonntag Michael Klein, :

“Solistisch geführte Passagen entfalten die deklamatorischen Qualitäten des Instrumentes und des Interpreten. Die Aufnahmetechnik ist vom Feinsten.”
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Spanische Orgelmusik des Barock macht sich rar auf deutschen Programmzetteln, Und das, obwohl es zwei Jahrzehnte lang Mode war, deutsche Orgelneubauten mit »spanischen« Trompeten auszurüsten. Aeolus legt eine rundum gelungene Aufnahme mit Werken des Buxtehude-Zeit-genossen Joan Cabanilles an einer spanischen Orgel dieser Epoche vor. Das Instrument überrascht angesichts seiner geringen Registerzahl mit einem farbenreichen, brillanten Klang. Leon Berben, von Hause aus Cembalist, bringt die subtilen Anschlagsnuancen, die ein Cembalo ermöglicht, in sein ungemein lebendiges Orgelspiel ein. Selbst die ruhigen Passagen der liturgischen Stücke strahlen Vitalität aus. Solistisch geführte Passagen entfalten die deklamatorischen Qualitäten des Instrumentes und des Interpreten. Die Aufnahmetechnik ist vom Feinsten.

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AE-10671-Sonntag.jpg 250,31 kB

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Diapason :

Autant dire que par le choix même de son programme, Léon Berben affirme la justesse de ses intuitions et la singularité de son talent, notamment dans sa capacité à assumer le format de cette musique (la plupart des tientos sont longs et exigeants) en maintenant une qualité de jeu et de concentration sans faille.

Fono Forum :

Formenreichtum und Ausdruckskraft der Musik des Buxtehude-Zeitgenossen kommen in Berbens stilsicherem, freiem und niemals manie­riertem Spiel bestens zur Geltung [...]

Concerto :

Für stilechten Genuss von Alter Musik könnten die Voraussetzungen, wie sie hier anzutreffen sind, im Grunde nicht besser sein: Ein musikalisches Spezialgebiet, interpretiert von einem ausgezeichneten und in der Zeit bewanderten Organisten, eingespielt auf authentischem Instrument und als SACD produziert von einem besonders auch durch Orgelmusik profilierten Label.

Der Sonntag :

Solistisch geführte Passagen entfalten die deklamatorischen Qualitäten des Instrumentes und des Interpreten. Die Aufnahmetechnik ist vom Feinsten.
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