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Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Trio Sonatas & Quartets

Compagnia Transalpina

Inhalt:
Georg Philipp Telemann (1681-1767) :
Sonata a Flaut. Hautbois e Cembalo e-moll [TWV 42:e6]
TitelSonata [a] Oboe, Flauto dolce e Cembalo c-Moll [TWV 42:c2]
Sonata a Flauto. Hautbois. e Cembalo F-Dur [TWV 42:F9]
Concerto a-moll [TWV 43:a3]
Trio [a] Flute a bec, Hautbois [et] Basso F-Dur [TWV 42:F15]
Sonata a Flauto dolce, Oboe, Violino et Cembalo G-Dur [TWV 43:G6]
Sonata a Hautbois, Flaute douce et Basso c-Moll [TWV 42:c7]
Sonata a Flauto dolce, Oboe et Cembalo a-moll [ TWV 42:a6]
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Andreas Böhlen, Blockflöte
Andreas Helm, Oboe
Susanne Scholz, Violine
Daniel Rosin, Violoncello
Tomasz Wesołowski, Fagott
Michael Hell, Cembalo
Gesamtspielzeit: 1:11 (h:m)
Booklet: 24p., Englisch Deutsch Französisch
Bestell-Nr. AE 10366
EAN 4026798103668
Produktkategorie: SACD
Veröffentlichungsdatum: 29.09.2023
  • play_circle_outline Trio C Minor (TWV 42:c2): Vivace
  • play_circle_outline Trio F Major (TWV 42:F9): Allegro
  • play_circle_outline Concerto A Minor (TWV 43:a3): Adagio
  • play_circle_outline Trio F Major (TWV 42:F15): Allegro
  • play_circle_outline Quartet G Major (TWV 43:G6): Allegro

Telemanns kunstvolle Triosonaten waren bereits für seine Zeitgenossen „Muster ihrer Art“. Telemann nutzt den barocken Formenschatz und spielt fantasievoll mit den Möglichkeiten. Andreas Böhlens Barockensemble Compagnia Transalpina legt den Schwerpunkt auf die Blasinstrumente und präsentert auf diesem Album alle überlieferten Trios und Quartette mit Blockflöte und Oboe.

Bei den beiden Quartetten kommt die Violine hinzu. Dem farbigen Klang der Oberstimmen steht die Bassgruppe nicht nach und kombiniert mit Cello, Fagott und Cembalo. Dynamik, Spielfreude und die Klangfarben der historischen Instrumente zeichnen diese Aufnahmen aus.
Andreas Böhlen ist als Blockflötist nicht zuletzt als Inhaber des Lehrstuhls der berühmten Schola Cantorum Basel ein Begriff, er hat sich auch als Jazzmusiker mit dem Saxophon einen Namen gemacht. Barockoboist Andreas Helm ist einer der international gefragten Spezialisten auf diesem Gebiet und hat ebenfalls eine Professur für sein Instrument inne.
Hergestellt als SuperAudioCD präsentiert dieses Album Versionen in hochauflösendem Stereo wie auch in Multikanal-Surround Sound.

€ 19,99 (inkl. MwSt.)
Super Audio CD Information info

Super Audio CD (SACD) Information

Diese 'Hybrid' Super Audio CD spielt in allen CD-Spielern und SACD-Spielern.

CD Audio: Stereo

SACD: Stereo High Resolution + Multichannel Surround High Resolution

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Rezensionen zu “Telemann: Trio Sonatas & Quartets”

 

Klassik Heute Rainer W. Janka, 20.01.2024 :

“Eine springlebendige Aufnahme... geistsprühende und klanglich sehr aparte Barockmusik, perfekt aufeinander abgestimmt, rhythmisch mitreißend...”
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Künstlerische Qualität: 10

Klangqualität: 10

Gesamteindruck: 10

Eine vollständige Sammlung aller Triosonaten für Blockflöte, Oboe und Basso continuo zusammen mit den Quartetten für Blockflöte, Oboe, Violine und Basso continuo legt das Ensemble compagnia transalpina unter Führung des Flötisten Andreas Böhlen beim Label Aeolus vor: eine springlebendige Aufnahme. Bekanntlich ist Georg Philipp Telemann der wohl produktivste Barock-Komponist. Dabei hat er auch die Kammermusik reichlich bedacht, auch die Trio-Formation mit Blockflöte. Das dreisprachige Booklet zitiert den durchaus selbstbewussten Telemann dazu: „Aufs Triomachen legte ich mich hier insonderheit, und richtete es so ein, daß die zwote Partie die erste zu seyn schien, und der Baß in natürlicher Melodie, und in einer zu jenen nahe tretenden Harmonie, deren jeder Ton also, und nicht anders seyn konnte, einhergieng. Man wollte mir auch schmeicheln, daß ich hierin meine beste Krafft gezeiget hätte.“

Kantabel und quicklebendig

Ihre „beste Krafft gezeiget“ haben hier auch Andreas Böhlen und seine Musiker: Böhlen spielt seine Blockflöte so duftig leicht, quicklebendig und phrasierungsreich, dass man keinerlei Atemgeräusche hört. Kantabel und wie ein Gespräch zweier gleichwertiger Personen ist das Spiel der schwingenden Melodik von Flöte und Oboe, ineinandergreifend und kontrastierend zugleich und immer wieder harmonisch zueinanderfindend – eben so, dass „die zwote Partie die erste zu seyn“ scheint, aber eben nur „scheint“. Cello und Cembalo finden sich in rhythmisch perfektem Einklang, das Cembalo umspielt manchmal graziös (wie in Track 7) die melodieführenden Instrumente und energisch beteiligt sich das Cello am thematischen Geschehen. Höchst wendig und agil spielt das Fagott im selben Geschwindschritt wie die leichteren Instrumente.

Geistsprühend und klanglich apart

Insgesamt ist das geistsprühende und klanglich sehr aparte Barockmusik, perfekt aufeinander abgestimmt, rhythmisch mitreißend und in so tänzerischem Gestus, dass man bei den schnellen Sätzen unwillkürlich mit den Füßen mitwippt. Das sehr dicht gewebte kammermusikalische Geschehen ist klanglich und strukturell aufgelichtet, die musikalische Rhetorik bis in die überraschend stauenden Generalpausen in Track 11 hervorragend gestaltet.

Auch die Akustik spielt mit: Der leichte Nachhall der Klosterkirche Beinwil (Schweiz) fördert die Wirkung des dichten kammermusikalischen Gewebes und umhüllt es mit einem akustischen Strahlen.

Rezension im Original laden:
AE-10366 KlassikHeute 20-01-2024.jpg 467,94 kB

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Klassik Heute :

Eine springlebendige Aufnahme... geistsprühende und klanglich sehr aparte Barockmusik, perfekt aufeinander abgestimmt, rhythmisch mitreißend...
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