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AE-10301

François Couperin (1668-1733)

Les deux Messes pour Orgue

Serge Schoonbroodt

Le Puy en Velay, Cathédrale

Inhalt:
François Couperin (1668-1733) :
Messe solemnelle à l'usage des Paroisses
Messe à l'usage des Couvents
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Serge Schoonbroodt, Orgel
Gesamtspielzeit: 1:22 (h:m)
Booklet: 28p., Französisch Englisch Deutsch
Bestell-Nr. AE 10301
EAN 4026798103019
Produktkategorie: CD
Veröffentlichungsdatum: 04.05.2009
  • play_circle_outline Gloria - Et in terra pax
  • play_circle_outline Glorificamus te
  • play_circle_outline Quoniam tu solus - Dialogue sur la Voix humaine
  • play_circle_outline Benedictus, Eleuation - Chromhorne en taille
  • play_circle_outline 3e couplet de l'Agnus Dei - Dialogue sur les grands-jeux
  • play_circle_outline Premier Kyrie - Plein-jeu
  • play_circle_outline Offertoire sur les grands-jeux
  • play_circle_outline Benedictus, Elevation - Tierce en taille
  • play_circle_outline Dona nobis pacem - Dialogue sur les grands jeux

Für seine Gesamteinspielung der beiden Messen von François Couperin hat Serge Schoonbroodt eine 4-manualige französische Barockorgel des späten 17.Jahrhunderts ausgewählt, deren Disposition fast identisch ist mit derjenigen der Orgel von Saint-Gervais zu Couperins Lebzeiten.

Der belgische Künstler spielte bereits vier andere CDs für Aeolus ein: J.P.Sweelinck, J.C.F.Fischer, und die kompletten Werke von G.Jullien (2 CDs). Alle seine Einspielungen erhielten exzellente Besprechungen (Diapason, Répertoire, Classica, Goldberg).

Schoonbroodt hat bei den beiden französischen Choreographinnen und Tänzerinnen Francine Lancelot und Christine Bayle die Einflüsse des französischen Barocktanzes auf die französische Orgelmusik des 17. und 18.Jahrhunderts studiert. Hieraus resultiert seine äußerst lebendige Darstellung dieser Musik, was diese neue Einspielung von den meisten anderen bislang erhältlichen Fassungen deutlich unterscheidet.

€ 17,99 (inkl. MwSt.)

Rezensionen zu “Couperin: Les deux Messes pour Orgue”

 

La Libre Belgique Martine Dumont-Merjeay, 25 november 2009 :

“Toute l’œuvre pour orgue de Couperin tient ici en 42 miniatures touchant à la perfection.”
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Séduire en quelques instants, c’est l’enjeu et la limite inéluctables, parfois le charme, des organistes français. Visant le contexte liturgique de François Couperin "le Grand" (1668-1733), cette phrase de Fabrice Pincet s’applique aussi bien à la réussite d’un CD paru en 2009 mais enregistré en 2001 par un Serge Schoonbroodt particulièrement inspiré. L’orgue est un Jean Eustache (1692, Le-Puy-en-Velay) dont l’accord surprend parfois mais dont les couleurs soutiennent le jeu imaginatif et contrasté. "Messe Solennelle à l’usage des Paroisses", "Messe à l’Usage des Couvents", toute l’œuvre pour orgue de Couperin tient ici en 42 miniatures touchant à la perfection.

 

BR Klassik , 26. Juli 2009 :

“François Couperin - Schwung und Herbheit”
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Wie Bach entstammte Couperin einer Dynastie von Musikern. Sein musikalischer Genius muß sich früh gezeigt haben: Als sein Vater, Inhaber des Organistenamts an der Kirche Saint Gervais, stirbt, garantiert man dem elfjährigen François das Recht der Nachfolge, sobald er volljährig ist. Schon mit seiner ersten veröffentlichte Komposition liefert der junge Mann ein Meisterstück: Mit den "Pièces d’Orgue" von 1690, einem Gipfelwerk der gesamten barocken französischen Orgelliteratur. Das Buch besteht aus zwei sogenannten Orgel-Messen, also aus den instrumentalen Umrahmungen und Zwischenspielen, die zu Couperins Zeit im Gottesdienst die gesungenen gregorianischen Melodien des lateinischen Meß-Textes festlich einfaßten. Zwei solcher Messen hat Couperin hier vorgelegt, eine prunkvolle, festliche "für den Gebrauch der Pfarreien" und eine "für den Gebrauch der Klöster" in zarteren, intimeren Tönen. Der junge belgische Organist Serge Schoonbroodt spielt sie beide bestechend plastisch und konturiert, mit viel tänzerischem Schwung und mit Gespür für die feine Poesie von Couperins Musik genauso wie für ihre wunderbaren herben Untertöne – und schöpft damit voll aus, was ihm sein Instrument, die historische Jean-Eustache-Orgel der Kathetrale Notre-Dame in Le Puy-en-Velay von 1692 bietet an leuchtenden Farben und kraftvoller Erhabenheit.

 

Toccata - Alte Musik aktuell Robert Strobl, :

“Die Orgel ist ein Gedicht und die Registerwahl von Serge Schoonbroodt ebenfalls. Und die Art, wie er die Orgel schlägt, lässt den Meister erkennen.”
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François Couperin (1668-1733) tritt in die Fußstapfen seiner Ahnherren, als er Organist von Saint-Gervais in Paris wird. Sein Onkel Louis war zunächst ab 1653, danach François' Vater Charles ab 1661 Organist. Als der Vater stirbt ist der kleine François noch nicht einmal 11 Jahre alt; aber man halt ihm die Stelle frei! Offiziell wird er dann als 17-jähriger ab 1685 entlohnt, vier Jahre später zum Organisten ernannt. In der Interimszeit versieht De la Lande, der Nachfolger Lullys in Versailles, den Organistendienst. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. ernennt François Couperin dann 1693 zum Organisten der Chapelle Royale, 1696 wird er in den Adelsstand erhoben, 1702 Ritter des Lateran-Ordens.
Lebenslang widmet sich das Genie der Orgel und der Liturgie, hinterlässt jedoch nur ein einziges "Livre d'Orgue". Couperin komponiert aber auch zwei Messen, zwei Zyklen von jeweils 21 Stücken, die den Einsätzen der Orgel während der Messliturgie entspricht. Die erste Messe ist "für den gewöhnlichen Gebrauch der Gemeinden, für feierliche Feste", die zweite, etwas bescheidener komponierte, für die Verwendung in den "Mönchs- und Nonnenklöstern" bestimmt. Das scheint etwas merkwürdig, doch muss man wissen, dass zu Couperins Zeit in Paris etwa 100 Religionsgemeinschaften eröffnet worden waren, von den Karmelitinnen, den Salesianern, Vincentinern bis zur Eröffnung des College Louis-Grand durch die Jesuiten.
Die beiden Messen, die "Messe solemnelle à l'usage des Paroises" und die "Messe à l'usage des Couvents" spielt nun der 1971 geborene Serge Schoonbroodt auf der Orgel der Kathedrale Notre-Dame in Le Puy-en-Velay ein. Diese Orgel wurde 1691-1692 durch Jean Eustache errichtet; die Orgel wurde in der Folgezeit mehrfach versetzt und verändert: 1754-1776 Umbau durch Jean Baptiste Isnard; 1827-1828 Umbau durch Joseph Callinet; 1848 Einbau eines Schwellwerks durch Ducroquet; 1892 Veränderungen an der Disposition; 1937 Einbau eines großen Schwellwerks und zahlreiche Modifikationen durch Debierre-Beuchet-Gloton. 1995-98 wurde die Orgel durch die Firma Boisseau-Cattiaux umfassend restauriert. Dabei kehrte man zur ursprünglichen klanglichen Gestalt des 17./18. Jahrhunderts zurück; die rückwärtige Fassade wurde wiederhergestellt (die Orgel befand sich ursprünglich auf einem Lettner und war von beiden Seiten zu betrachten).
Die Orgel ist ein Gedicht und die Registerwahl von Serge Schoonbroodt ebenfalls. Und die Art, wie er die Orgel schlägt, lässt den Meister erkennen. Auch Serge ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Er ist der älteste Sohn des Organisten Hubert Schoonbroodt (1941-1992). Serge Schoonbroodt, 1992 Träger des 1. Preises am Brüsseler Konservatorium, zeigt hier mit dieser außergewöhnlichen Einspielung seine Meisterschaft auf der Königin der Instrumente. Robert Strobl

Rezension im Original laden:
AE_10301_Toccata.jpg 749,41 kB

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La Libre Belgique :

Toute l’œuvre pour orgue de Couperin tient ici en 42 miniatures touchant à la perfection.

BR Klassik :

François Couperin - Schwung und Herbheit

Toccata - Alte Musik aktuell :

Die Orgel ist ein Gedicht und die Registerwahl von Serge Schoonbroodt ebenfalls. Und die Art, wie er die Orgel schlägt, lässt den Meister erkennen.
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