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AEOLUS / Alle Tonträger / AE10023 The St Emmeram Codex


AE-10023

Super Audio CD Hybrid-SuperAudio-CD. Abspielbar in allen CD-Spielern. SACD Stereo, SACD Multichannel Surround, CD Audio.


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Hörbeispiele:

Hörbeispiel Christi nutu sublimato Christi nutu sublimato

Hörbeispiel O virgo davidica O virgo davidica

Hörbeispiel Supremum est mortalibus Supremum est mortalibus

Hörbeispiel Sequitur adhuc semel Dulongesux Sequitur adhuc semel Dulongesux

Hörbeispiel Portigaler Portigaler

Hörbeispiel Presulem euphebeatum Presulem euphebeatum

The St Emmeram Codex

Franz Vitzthum (Kontratenor)
Klaus Wenk (Tenor)
Gerhard Hölzle (Tenor)
Marcus Schmidl (Bass)
Edzard Burchards (Kontratenor)
Christof Hartkopf (Bass)
Léon Berben (Orgel)
Stimmwerck (Vokalensemble für Musik der Renaissance-Zeit)

Ostönnen, St.Andreas

€ 18,99
Mögliche Zahlungsweisen: PayPal ( Was ist PayPal? )
Kunden aus Deutschland: Rechnung wie auch PayPal
Inhalt:

Christi nutu sublimato   Johannes Brassart (c.1405-1455)
Sanctus   Johannes Roullet (c.1435-c.1445)
Agnus Dei   Reginaldus Liebert (c.1425-c.1435)
Virgo rosa   Gilles Binchois (c.1400-c.1460)
Adyen ma tres belle (Buxheim Organ Book)   Gilles Binchois (c.1400-c.1460)
Kyrie eleison   Francesco Landini (c.1325-1397)
Par maintes foys   Johannes Vaillant (c.1360-c.1390)
O Maria virgo davidica - O Maria stella maris   Anonymus
Vierhundert Jare (Buxheim Organ Book)   Oswald von Wolkenstein (c.1376-c.1445)
Crist ist erstanden   Johannes Brassart (c.1405-1455)
Levat autentica   Rudolf Volkhardt von Häringen (c.1395-c.1465)
Sanctus   Peter Schweikl (?-1466)
Verbum bonum   Hermann Edlerawer (c.1395-c.1460)
Cristus surrexit (Buxheim Organ Book)   Anonymus
Supremum est mortalibus   Guillaume Dufay (1397-1474)
Mille bon Jores (Buxheim Organ Book)   Guillaume Dufay (1397-1474)
Tota pulchra es   Arnold de Lantins (?-1432)
Sequitur adhuc semel Dulongesux (Buxheim Organ Book)   Guillaume Dufay (1397-1474)
Aliud esclaphe (Buxheim Organ Book)   Gilles Binchois (c.1400-c.1460)
Quam pulchra es   John Dunstaple (c.1390-1453)
Anima mea liquefacta   Leonel Power (?-1445)
Portigaler (Buxheim Organ Book)   Guillaume Dufay (1397-1474)
En naturarum dominus   Anonymus
Credo   Anonymus
Alle dei filius   Johannes Waring (c.1440-c.1460)
Sanctus   Anonymus
Presulem euphebeatum   Petrus Wilhelmi (c.1400-c.1480)

Gesamtspielzeit: 1:14 (h:m)
Booklet: 36p., Englisch Französisch Deutsch
Bestell-Nr. AE 10023
EAN 4026798100230
Produktkategorie: SACD
Veröffentlichungsdatum: 18.12.2009

Einführung:

Vier- bis sechsstimmige französische, deutsche und englische Vokalmusik aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, kombiniert mit Auszügen aus dem Buxheimer Orgelbuch, eingespielt auf der mutmaßlich ältesten Orgel der Welt...

Der Codex St. Emmeram ist eine um die Mitte des 15. Jahrhunderts von dem Regensburger Klosterschullehrer Hermann Pötzlinger zusammengetragene Sammlung von seinerzeit bedeutenden europäischen Musikstücken vorwiegend aus Frankreich, Deutschland und England und umfaßt 255 Werke. Er wurde im Regensburger Kloster St. Emmeram gehütet, woher er auch seinen Namen hat. Die Sammlung wird heute in der Bayerischen Staatsbibliothek aufbewahrt und wurde vor kurzem als Faksimile gedruckt.
Das Regensburger Vokalensemble Stimmwerck mit dem Countertenor Franz Vizthum, den beiden Tenören Klaus Wenk und Gerhard Hölzle sowie dem Baß Marcus Schmidl hat sich dieser Sammlung angenommen und 22 Werke daraus aufgenommen. Für die fünf- oder sechsstimmigen Werke konnten die Sänger Christoph Hartkopf und Edzard Burchards hinzugewonnen werden. Wissenschaftlich begleitet wurde diese Produktion von den beiden britischen Musikwissenschaftlern Ian Rumbold und Peter Wright. Sie fand in der vorzüglichen Akusitk der Klosterkiche Windberg-Bogen (nahe Straubing) statt. Zudem spielt der bei Aeolus bereits bestens eingeführte niederländische Organist und Cembalist Léon Berben Auszüge aus dem Buxheimer Orgelbuch (die ebenfalls im Codex St. Emmeram auftauchen!) auf der gotischen Orgel der St. Andreaskirche in Ostönnen (bei Soest), die als eine der ältesten, vielleicht sogar als die älteste erhaltene Orgel der Welt überhaupt angesehen wird.
Der Codex St. Emmeram zeigt eine große stilistische Vielfalt der europäischen Musik, wirft aber auch ein interessantes Licht auf die damalige Aufführungspraxis. Mehrere Stücke weltlichen Ursprungs wurden von Pötzlinger mit geistlichen Texten unterlegt (Kontrafakta). Hörenswert ist auch der Titel "Presulem euphebeatum", in dem sogenanntes "Küchen-Latein" auftaucht. Wenn man genau hinhört, ist der Text nach einer Weile nur noch vordergründig lateinisch und da ist dann plötzlich, wenn man es "deutsch" hört von gebratenen Gänsen die Rede...
Das Booklet umfaßt 36 Seiten und enthält alle Liedtexte in mehreren Übersetzungen.
Eine wunderbare musikalische Reise in das Spätmittelalter und ein faszinierendes Klangdokument, das für Liebhaber des Surround-Sounds natürlich als SACD daherkommt.